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Efeu – ein Kletterkünstler gegen Husten


EfeuJetzt im Winter merken wir erst so richtig, wie viel Efeu in unseren Wäldern wächst. Mit
seinen immergrünen Blättern verwandelt er den Waldboden in einen grünen Teppich
und umarmt jeden Baum, der sich ihm in den Weg stellt – manchmal Jahrhunderte
lang. Dieses Grün gilt seit alten Zeiten als Symbol für die Unsterblichkeit des
Lebens und der Liebe. Bei seinem Anblick wundert es nicht, dass Efeu zu der Familie
der „Kraftwurzelgewächse“ (Araliaceae) gehört, denn seine Haftwurzeln machen aus ihm
den einmaligen Kletterkünstler.

Die Entdeckung des Efeus als Hustenmittel beruht auf einem Zufall: In Südfrankreich war
es einem aufmerksamen Arzt zu Beginn des 20. Jahrhundert aufgefallen, dass die Kinder
seiner Region nie an Bronchitis erkrankten. Bei seinen Recherchen stellte er fest, dass
sie ihre Milch aus Schalen tranken, die aus dem Holz der Efeupflanze gefertigt waren.
Seitdem hat sich Efeu in der Therapie aller Arten von Husten einen festen Platz erobert.
Efeu und die Zubereitungen aus seinen Blättern lösen zähen Schleim, erleichtern das
Abhusten, stillen krampfartigen Husten, besänftigen den Hustenreiz und hemmen
die Entzündung der Bronchien.
Efeutropfen als Hustenmittel sollten Sie wegen der leichten Giftigkeit der Blätter in der
Apotheke kaufen.
Ungewöhnlich für Landpflanzen ist, dass Efeu auch Jod enthält. Deswegen wird Efeu
besonders in der Homöopathie bei leichter Schilddrüsenunterfunktion angewendet.
Äußerlich als Umschlag angewendet entschlackt ein Extrakt aus Efeublättern das
Gewebe bei Cellulite.

Vorsicht: Die Beeren des Efeus sind giftig!
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Heilpflanzen erkennen, sammeln und von giftigen unterscheiden. Ein handlicher und kompetenter Naturführer für alle, die die Heilkraft der Natur nutzen wollen.

Heilpflanzen und ihre giftigen Doppelgänger

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