Mythische Bäume - Kulte und Sagen, Heilkunde und Nutzwerte, Überliefertes Handwerk


                            

Der Wald ist „in“. Und das ist gut so.

Auch wir sind wieder öfter mittendrin – im Wald. Und merken, wie gut das tut.

„Man sieht nur, was man weiß“, sagte Goethe. Doch wertvoller als Wissen sind eigene Erfahrungen!

Dieses Buch ermuntert Sie dazu, Ihr Wissen über Bäume zu erweitern und Bäume als Begleiter durch das Leben täglich neu zu er"leben". Es steckt voller Geschichten über Bäume, ihre Nutzung und ihre Überlieferungen.

Lassen Sie auf einem Spaziergang das Spiel von Sonnenlicht und grünen Blättern auf sich wirken. Das baut nicht nur Stress ab, das baut Lebenslust auf…

Spüren Sie, wie gut das tut…

Genießen Sie es und werden zum Kenner von mindestens 15 heimischen Bäumen, die Ihnen täglich auf dem Spaziergang oder beim Vorbeifahren am Straßenrand begegnen. 

Erschienen im Kosmos-Verlag.



Die Eibe - Leben und Tod bewältigen
„Jenseits der Zeit“, so wird die Eibe oft beschrieben, Herrin über Leben und Tod, Tor zur Anderswelt. Und tatsächlich ist sie unsterblich – auch hier zeigt sich, dass der „Baum des Todes“ bei genauem Hinsehen eher das Gegenteil ist: Die Eibe ist ein Baum des Lebens. Und sie ist es in vielfacher Hinsicht: Es gibt keinen biologischen Grund, weswegen sie im Alter sterben müsste. Im für ihre Verhältnisse kindlichen Alter von 250 Jahren beginnt das Innere des Stammes zu verfaulen, es entstehen die skurrilen, geisterhaft knorrig erscheinenden Baumgestalten.

Wer alte Eiben findet und ihre Ausstrahlung auf sich wirken lässt, spürt ihre Botschaften. Sie helfen, sich zu zentrieren und zu den tiefsten Ebenen der Seele Kontakt zu finden. Die Eibe führt in diese Urkraft. Sie zeigt die Unendlichkeit von Zeit und Raum. Gelassenheit und Verstehen breiten sich aus. Über den Tod nachzudenken verliert seinen Schrecken. Eiben-Perspektive bedeutet zu erkennen, dass jedes Ende auch ein neuer Anfang ist. Sie lenkt die Kräfte auf das Wesentliche und auf die Möglichkeiten des Augenblicks. In der Folge wird das Lebensgefühl leichter und die Stimmung hellt sich auf. Nebenbei lösen sich Verhärtungen von Muskeln, Sehnen oder Bändern. Eibe macht frei.

Die ältesten, jemals gefundenen Speere sind aus Eibenholz. Im Brustkorb eines Waldelefantenskeletts steckte eine knapp 2,40m lange Eibenlanze, deren Alter auf etwa 90.000 Jahre datiert wird. In England fand man Eibenlanzen mit einem Alter von etwa 150.000 Jahren.  Auch bei einem alten Bekannten, dem in Tirol gefundenen Ötzi, der vor etwa 5.200 Jahren lebte, fand man nicht nur Brotdosen aus Birkenholz, sondern auch einen Speer aus dem Holz der Eibe.

Und was weiß sie über Yggdrasil zu erzählen?


Auf der webseite von Baumkenner Andreas Hase http://www.mythische-baeume.de/ können Sie mehr über dieses Buch lesen.
Und bei www.polythea.com. erfahren Sie etwas über die Arbeit der Mythenforscherin Vera Zingsem. 

                                                                                     



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