löwenzahnwurzelGesunder Darm – gesunder Mensch

Unser Darm ist vom Mund bis zum After etwa fünf bis sieben Meter lang. Dünn- und Dickdarm legen sich in ihrem Inneren in Millionen kleiner Fältchen, Grübchen und Zotten und vergrößern so ihre Oberfläche auf etwa 40 m².

Das video der Sendung im SWR-Fernsehen gibt es hier

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Kümmel – Carum carvi – Arzneipflanze des Jahres 2016
Brotkümmel, Wiesenkümmel

Wiesenkümmel

Kümmel sorgt für einen gesunden Darm – und ein gesunder Darm sorgt für einen gesunden Menschen. In längst vergangenen Tagen war Kümmel ein geschätztes Gewürz, mit dem die Gastgeber ihre Gäste üppig bewirteten und ihnen so die Wertschätzung erwiesen. Ging jemand zu sparsam mit Kümmel um, war er ein „Kümmelspalter“ – ein Geizkragen.

Wer heute wieder mehr Kümmel in seinen Speiseplan einbaut, sorgt für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität. Der positive Einfluss auf unsere Verdauung ist wissenschaftlich genauestens belegt und trug dazu bei, dass Kümmel zur Arzneipflanze des Jahres 2016 gewählt wurde.

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Rosmarin Rosmarinus officinalis, Lippenblütler

Rosmarin„Ros marinus – Tau des Meeres" heißt diese Pflanze. Sie wächst an den Küsten des Mittelmeers. Dort gedeiht sie mit Hilfe des "Tau´s vom Meer" trotz brennender Sonne und monatelanger Trockenheit das ganze Jahr hindurch. Namen wie Weihrauchkraut, Hochzeitskraut oder Kranzenkraut erinnern daran, dass viele Jahrhunderte lang die Brautpaare sich mit einem Sträußchen aus Rosmarin schmückten bevor sie zur Trauung schritten. Das war das Sinnbild für ewig grünende Liebe und ein Symbol für Fruchtbarkeit. Auch bei Beerdigungen erinnert die immergrüne Pflanze an den ewigen Zyklus des Lebens.

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Weiden-Rinde - ein rein pflanzliches Schmerzmittel

WeidenrindeWeiden helfen, mit der Kälte und ihren Folgen umzugehen. In der Rinde der Weide sind 7-10% Salicylsäureverbindungen enthalten. Außerdem noch Gerbstoffe und Flavonoide. Ein Tee aus der Weidenrinde hilft bei Erkältungen und Grippe, senkt das Fieber, nimmt die Kopfschmerzen und löst das entgiftende Schwitzen aus.

Die Salicylate waren das pflanzliche Vorbild für das meistverkaufte Arzneimittel der Welt: Aspirin (ASS). Bei rheumatischen Beschwerden, Gelenkproblemen, Schmerzen in Hüfte, Rücken oder Knien hemmt die Weide die Entzündungen, entwässert den Körper und versorgt ihn mit Mineralstoffen. Für Menschen mit Arthrose ist wichtig zu wissen, dass die Weide auch den strapazierten Knorpel in den Gelenken schützt. 

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Wertvolle Bitterstoffe

TausendgüldenkrautBitterstoffe sind außerordentlich wichtig für die Gesundheit. Sie verbessern die Verdauung und regen Produktion und Fluss von Speichel, Magen-, Galle- und Bauchspeicheldrüsensaft an. Bitterstoffe entsäuern und bringen Antrieb, Schwung und Vitalität. Sie sorgen für eine gesunde Darmflora und steigern die Abwehrkräfte. Außerdem stärken sie Herz und Kreislauf, fördern die Durchblutung der inneren Organe, halten die Blutgefäße flexibel und verbessern Gehirnfunktion und Nerven. Obendrein regulieren sie den Appetit und sind ein natürlicher Appetitzügler. Sie sorgen dafür, dass wir nicht mehr essen als wir verdauen können und regulieren auch den Heißhunger auf Süßes.

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Herbstliche Waldspaziergänge und Sammelleidenschaft

 

Ross-KastanienKastanien

Ross-Kastanien enthaltenen Saponine und Flavonoide. Sie steigern die Durchblutung und fördern den Rückstrom des venösen Blutes zum Herzen. Sie lindern Entzündungsprozesse und beseitigen Ödeme. Dabei entfalten sie die beeindruckende Fähigkeit, die Wände der Blutgefäße so abzudichten, dass keine Flüssigkeit ins Gewebe übertreten kann und gleichzeitig das im Gewebe versackte Blut in die Venen zurückgeführt wird.

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Heilpflanzen bei Blasenreizung und Blasenentzündung

Kanadische GoldruteDas allerwichtigste bei Blasenproblemen ist, viel und warm zu trinken. 3 Liter warmer Kräutertee pro Tag spülen die Blase gründlich durch und nehmen die Bakterien gleich mit.

Unterstützend wirkt eine Wärmflasche auf dem Bauch.


Das Video der Sendung aus dem SWR-Fernsehen gibt es hier bei youtube.

 

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Schlafstörungen und Heilpflanzen

BaldrianBaldrian, Valeriana officinalis

In den Wurzeln des Baldrians ist das Geheimnis eines gesunden, erquickenden Schlafes enthalten. Baldrian hilft bei der Bewältigung von zuviel Stress. Und er beruhigt und entspannt bei Unruhezuständen. Bei nervöser Erschöpfung und geistiger Überanstrengung ist er eine zuverlässige Hilfe. Baldrian entspannt auch bei körperlicher Unruhe, entkrampft und bringt die Müdigkeit. Er erleichtert das Einschlafen und verlängert die Tiefschlafphase. Selbst bei höherer Dosierung (>900 mg) sind Sie am nächsten Morgen munter und können sich an Ihre Träume erinnern. Auch bei Schlafstörungen in den Wechseljahren entführt er in die entspannende Traumwelt. Mehrere Studien haben bewiesen, dass Baldrian genauso gut wirkt wie synthetische Schlafmittel und darüber hinaus den natürlichen Schlafrhythmus erhält. Baldrian macht nicht abhängig und führt nicht zu einer Gewöhnung. Außerdem ist Baldrian eine wertvolle Begleitung beim Entwöhnen von suchterzeugenden Substanzen wie Alkohol, Rauchen, Schlaf- oder Beruhigungstabletten (auch in Kombination mit Hopfen).

Das Video aus dem SWR-Fernsehen gibt es hier bei youtube

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Die Pflanzenfamilie der Malvengewächse – Wohltat für unsere Schleimhäute

 

Echter Eibisch (Alcea officinalis)

Echter EibischDie Blätter sind so weich behaart, dass Hippokrates sie „Schmuseblätter“ nannte. Sie können sie schon ernten, bevor die Pflanze blüht. Die Blüten sind vor ihrem Aufblühen am gehaltvollsten und sollten nur bei trockenem Wetter gepflückt werden. Die Wurzeln graben Sie am besten im Herbst. Sie werden nur gebürstet, damit beim Waschen die Inhaltsstoffe nicht schon heraus gelöst werden. Alle Pflanzenteile müssen sanft und schnell im Schatten trocknen, damit sie nicht schimmeln. Sie enthalten wertvolle Schleimstoffe (Wurzel >30%, Blatt und Blüte >8%), die sich wie eine Schutzschicht über trockene, gereizte und entzündete Schleimhäute legen. Sie helfen bei Halsschmerzen, Reizhusten und Bronchitis, bei empfindlicher Magenschleimhaut und gereizten Harnwegen. In Erkältungszeiten schützt Eibisch vor Ansteckung, selbst Viren haben keine Chance. An heißen Sommertagen, wenn der Ozongehalt der Luft sehr hoch ist, stärkt er den Atemtrakt gegen diese Reizwirkung. Am einfachsten ist es, täglich 1-2 Scheiben von der getrockneten Eibischwurzel genüsslich zu kauen.

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Apfel – Symbol des Lebens

ApfelkorbÄpfel beleben den Körper - nicht nur am Aschermittwoch. Sehr gut kann man damit eine Fastenzeit beginnen und auch wieder beenden. Jeder Apfel ist ein Paket voller wertvoller Nährstoffe, die im Körper für eine gesunde Verdauung sorgen und richtige Muntermacher sind.

„One apple a day keeps the doctor away“ Ein Apfel pro Tag – und Du brauchst keinen Arzt – heißt das bekannte englische Sprichwort. Schon die alten Germanen erzählten sich, dass die Götter nur deswegen ewig jung blieben, weil sie jeden Tag von der jugendlichen Göttin Iduna einen goldenen Apfel gereicht bekamen.

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Haselnuss, Corylus avellana, Birkengewächse

HaselblütenDem Spaziergänger fallen sie jetzt überall in unseren Hecken auf, die blühenden Haselnussbüsche. Und Allergiker spüren sie schon von weitem – ihre kleinen goldenen Pollen reizen Augen und Nasen. Dabei künden die Blüten vom nahen Frühling. Oft schon Anfang Januar öffnen sich die männlichen Blütenstände – lange bevor die Blätter austreiben.

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Gewürze bei Hildegard von BingenZimt

Ingwer, Galgant, Bertram und viele andere Gewürze spielen in den Rezepten der Äbtissin Hildegard von Bingen eine große Rolle. Offensichtlich bestanden auch vor 900 Jahren schon aktive Handelsverbindungen bis ins ferne Südostasien, der Heimat all dieser Gewürze. Meist sind es getrocknete Wurzeln oder Samen von Pflanzen, die nach ihrer langen Reise in den Klöstern zu Medizin verarbeitet wurden. Vor der Verarbeitung wurden sie pulverisiert und einfach auf das Brot, in die Suppe oder in den Tee gestreut. Häufig verordnete die Äbtissin auch „Küchlein“.

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Stimmungsaufhellende Kräuter

Johanniskraut 

Das Johanniskraut hat im Sommer in der hellsten Jahreszeit das Licht eingefangen und in seinen Öldrüsen als rotes Öl gespeichert. Dieses Licht und die Kraft der Sonne bringt es in dunkleren Zeiten in Körper und Seele. Jede Tasse Tee transportiert diese wärmende Nervennahrung und hilft bei Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit, Melancholie und auch bei leichten und mittelschweren Depressionen. Hypericin und Hyperforin heißen die wirksamen Substanzen, die auch im Tee enthalten sind.  

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HaferHafer- Avena sativa

Hält Hafer wirklich jung und flexibel?

Macht er wirklich „glücklich und froh, wie der Mops im Haferstroh“?

Oder „sticht Sie vielleicht manchmal auch der Hafer“?

Hafer ist – wie Gerste und Weizen – eine Pflanze der großen Kornmutter Ceres. Die Menschen ehrten die Göttin und ihr Getreide mit Musik und Tanz, Dichtkunst und Liebe.

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Erste Hilfe mit Heilpflanzen

Am Wegesrand
Das passiert zu Hause und unterwegs immer wieder: eine Schürfwunde, Fuß verstaucht, Blasen an den Füßen, Blasen an der Lippe, Kopfschmerzen, Sonnenbrand... Die erste Hilfe wächst am Wegesrand - direkt zu unseren Füßen. Probieren Sie sie doch einfach mal aus:

 

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Heilpflanzen bei Blasenreizung und BlasenentzündungKanadische Goldrute

Viele Frauen kennen die Reizungen und Entzündungen von Harnröhren und Blase schon aus der Jugendzeit. In den Wechseljahren tauchen solche Probleme vielleicht erneut auf.

Bei den ersten Anzeichen eines Infektes trinken Sie 100 ml Cranberrysaft (oder Preiselbeer-, Heidelbeersaft). Oder essen Sie die getrockneten oder frischen Beeren. Diese Beeren enthalten Proanthocyanidine (PAC), die es den Bakterien schwer machen, sich an der Blasenschleimhaut festzusetzen.

Wichtig ist es generell, bei Blasenproblemen viel und warm zu trinken. 2-3 Liter dünner Kräutertee pro Tag spülen die Blase gründlich durch und nehmen die Bakterien gleich mit.  

Ein Video aus dem SWR-Fernsehen mit Ursula Stumpf zu Heilpflanzen bei Blasenproblemen gibt es hier bei youtube.

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Erkältungsbäder, Essigsocken, Zwiebelsäckchen und Co.

Eiskristalle

Eine Erkältung kündigt sich an

Erkältungsbadmit Thymian, Oregano oder Majoran. Gibt es fertig zu kaufen. Zum Selbermachen nutzen Sie den Vorrat dieser Kräuter aus dem Garten der Sommerzeit. Übergießen Sie 50-100g getrocknete Pflanzenteile mit 2 Liter heißem Wasser und lassen zugedeckt etwa 15 Minuten lang ziehen. In dieser Zeit läuft das Wasser in die Wanne. Dann sieben Sie den Pflanzenextrakt in das Badewasser und steigen dazu. 20 Minuten Badezeit reichen. Hinterher nicht abtrocknen, nur abstreifen und in ein großes Badetuch wickeln. Anschließend noch mindestens ½ Stunde ruhen.

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Was tun, wenn die Gans zu fett, der Nachtisch zu gut, die Plätzchen einfach unbeschreiblich waren – und jetzt der Bauch drückt?
Fliegenpilzschmuck

Bitterstoffe bringen die Verdauungssäfte zum Sprudeln

Was wir für solche Festtage brauchen, sind Bitterstoffe. Etwa ¼ Stunde vor dem Essen getrunken (oder auch hinterher), regen sie die Ausschüttung der Verdauungssäfte in Magen, Bauchspeicheldrüse und Leber an. Wer es ganz bitter mag, trinkt Wermuttee. Wenn Sie etwa nur ½ Teelöffel getrocknetes Wermutkraut mit 1 Liter heißem Wasser aufgießen, und das Ganze nur 1 knappe Minute lang ziehen lassen, erhalten sie einen apart bitter schmeckenden Apéritif, der seinem Namen Ehre macht: er weckt den Appetit. 

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Heilpflanzen bei Rheuma Brennnesseln

Unter den Begriff „Rheuma“ fallen im allgemeinen Sprachgebrauch auch heute noch Beschwerden in Gelenken, Muskeln, Wirbeln und Nerven. Allen gemeinsam sind die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Heilpflanzen wie Brennnesseln, Löwenzahn, Weide, Hauhechel und Goldrute können die verschiedenen Rheumabehandlungen sehr gut unterstützen. Kohlwickel und Bäder in einem Heublumenabsud lindern die Schmerzen.

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Früchte des HerbstesWeißdornbeeren und Hagebutten

Die Fülle der Beeren leuchtet uns jetzt bei jedem Spaziergang aus Büschen und Hecken entgegen. Knabbern Sie sie unterwegs auf dem Spaziergang und ernten sie jetzt für Ihre Hausapotheke. Damit kommen Sie gesund durch Herbst und Winter.

Hagebutten sind die Kraft der Natur gegen Erkältungen, Grippe und Rheuma. Und sie sind echte Muntermacher. Weißdornbeeren stärken das Herz und geben bei Stress und Angst wieder Zuversicht. Nutzen Sie die Gaben der Natur für Ihre Gesundheit.

Das Video dazu gibt es hier bei youtube.

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Königskerze – Verbascum densiflorum, V. phlomoides, V. thapsusKönigskerze

In diesem Jahr blühen sie schon jetzt im Juli überall in Hülle und Fülle. Es scheint ein gutes Jahr für Königskerzen zu sein. Ihre Blüten leuchten uns häufig in hellem Gelb auch von den Rändern von Straßen und Autobahnen entgegen.

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UnKräuter im Frühjahr sind Heilpflanzen

Damit Sie die Frühjahrsgefühle so richtig spüren, nutzen Sie die Kraft der Frühjahrspflanzen. Wer im Frühjahr seinen Garten bearbeitet, findet sie meist als UnKräuter auf den Beeten wachsend. Vielleicht wird er sie mit einem Stoßseufzer ausjäten und – Halt! – jetzt bitte nicht auf den Kompost, sondern in die Küche bringen J. Denn diese UnKräuter stecken voller Mineralstoffe und Spurenelemente, die den Körper mit Basen versorgen. Sie sind gleichzeitig lebendige, grüne Behälter für alle Vitamine, die frische Lebenskraft in unseren Körper bringen. Und sie stecken voller Pflanzensäfte, die das Blut reinigen und die Ausscheidungsfunktionen des Körpers unterstützen.

GierschDer Giersch (Aegopodium podagraria) bringt mit seiner Überlebenskraft so manchen Gärtner zur Verzweiflung. Doch wer den Giersch einfach als delikates, regelmäßig nachwachsendes Bio-Gemüse betrachtet und ihn so erntet, wird bald seine Kräfte schätzen lernen. Giersch enthält viel Vitamin C und Mineralstoffe wie Eisen, Kupfer und Mangan. Sein botanischer Name verrät, dass er in alten Zeiten als Heilpflanze gegen Gicht (Podagra) sehr geschätzt war. Giersch entsäuert den Körper und vertreibt das „Zipperlein“ aus den schmerzenden Gelenken. Dazu können Sie ihn fein hacken und über Salat, Gemüse, Nudeln oder Butterbrot streuen. Oder Sie braten ihn sanft in Olivenöl an und geben ihn z.B. über junge Kartoffeln.

Zerquetschte Blätter eignen sich als Umschläge auf schmerzenden Gelenken, auch ein Absud aus den Blättern hilft als Badezusatz bei Rheuma, Gicht oder Krampfadern.

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Kamille - Matricaria chamomilla, M. recutita Echte Kamille

Die Kamille hat das Sonnenlicht in azurblaues ätherisches Öl verwandelt, das in ihren Blüten als „Azulen“ enthalten ist. Sie ist wahrscheinlich das bekannteste Heilkraut gegen die vielen Wehwehchen des Alltags, wahrhaft ein pflanzliches Allheilmittel. Sie hilft von den verschiedenen Magen-Darmstörungen bis zu Verletzungen der Haut, vom Schnupfen bis zu Nieren- oder Blasenreizungen. Gleichzeitig tröstet sie, nimmt die Schmerzen und sorgt für inneres Gleichgewicht.

Früher galt sie als das „Kraut der Mutter“, bei Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Säuglings- und Kinderkrankheiten. Ihr Name verrät es, denn „matricaria“ leitet sich ab vom lateinischen „mater“ und bedeutet „Mutter“.

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Ackerschachtelhalm – Equisetum arvense

Ackerschachtelhalm
Der Acker-Schachtelhalm ist eine der ältesten Pflanzen der Erde. Vor etwa 400 Millionen Jahren bedeckten Wälder aus Schachtelhalmen, Farnen und Bärlappgewächsen die Erdoberfläche. Damals waren sie mehr als 40 Meter hoch, heute messen sie etwa noch 40 cm. Die grünen Triebe, die aussehen wie kleine Tannenbäume, wachsen im Sommer und stecken voller Heilkräfte. Jetzt im Winter können Sie getrockneten Ackerschachtelhalm in der Apotheke kaufen. Vielleicht kennen Sie den Ackerschachtelhalm unter dem Namen Zinnkraut? So heißt er auch, weil er in alten Zeiten zum Putzen des Zinngeschirrs genutzt wurde.

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Stress im Advent? Es geht auch ohne!

 Mistel

Mistel-Tee gegen hohen Blutdruck

Als immergrüner Busch ist die Mistel jetzt auf vielen Bäumen, die ihr Laub abgeworfen haben, gut zu erkennen. Kugelig schwebt sie zwischen Himmel und Erde und verleiht den kahlen Ästen im Winter etwas grüne Farbe. Ihr Alter verrät sie durch die Anzahl der Verzweigungen, jedes Jahr gestaltet sie eine weitere. Wer mag sie zählen? Manchmal wird eine Mistel bis zu 70 Jahre alt.

Sie ist ein Symbol für ungebrochene Lebenskraft auch in der kalten und dunklen Jahreszeit und sehr verwoben in die Bräuche zur Wintersonnenwende. Schutz, Kraft und Heilung verbinden wir Menschen mit dieser Pflanze. In England ist es üblich, sich unter einer Mistel zu küssen, denn unter diesem Zweig ist jeder frei von allen Konventionen. Doch Vorsicht: dieser Mistel-Zauber soll sieben Jahre lang anhalten.

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Der Echte Salbei – Salvia officinalis

Salbei Blätter

Ein frisches Salbeiblatt im Mund ersetzt Mundwässer und Zahncremes. Salbei sorgt für eine gesunde Mundflora und wird auch das „Probiotikum der Mundhöhle“ genannt. Es gibt keine bessere Gesundpflege für Mund, Nase und Rachen, als ab und zu auf einem Salbeiblatt zu kauen. Salbei räumt mit allem auf, was schlechten Atem, gereiztes Zahnfleisch, Halsschmerzen oder einen faden Geschmack hinterlässt. Und er hilft gegen Ansteckung und gegen die Angst davor. Auch Magenbeschwerden und Blähungen verschwinden.

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Mädesüß (Filipendula ulmaria)Mädesüß-Spiralen-Samen

Filipendula bedeutet in etwa pendelnder Faden. Wie an einem Faden hängen die dünnen Wurzelknollen unter der Erde an der Hauptwurzel und bringen über der Erde ulmenartige (ulmaria) Fiederblätter hervor. Frühere Botaniker nannten das Mädesüß Spirea. In kunstvollen Spiralen wachsen die Samen heran. Mädesüß heißt sie, weil sie so einmalig nach Honig, Vanille und Bittermandel duftet. Und weil die Germanen damit ihren Met gesüßt und aromatisiert haben.

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Das Praemenstruelle Syndrom – die Tage vor den Tagen Mönchspfeffer

Kratzbürstig, empfindsam, streitlustig, sensibel, aufgedunsen, weinerlich – und manchmal alles gleichzeitig – fühlen sich manche Frauen in den Tagen vor den Tagen. Es ist wichtig, diese Stimmungslagen ernst zu nehmen, sie nicht einfach weg zu drücken und weiter wie bisher „zu funktionieren“. Die Gefühle in diesen Tagen zeigen häufig den Weg zu mehr „Bewusstheit“. Es ist hilfreich und wohltuend, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich für deren Erfüllung Zeit zu nehmen.

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MaiblütenträumeMaiblüten

Eine Auswahl dieser Blüten (und noch viele andere) finden Sie jetzt bestimmt in Ihrem Garten, auf dem Balkon oder bei einem Spaziergang: Rosen, Pfingstrosen, Holunder, Gänseblümchen, Salbei, Thymian, Malven, Taubnesselblüten… 

Sammeln Sie einige dieser Blüten und nutzen sie für Schönheit und Gesundheit. Sie können sie gleich frisch verwenden.

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Gegen Kater und KatzenjammerArtischocke




Artischocke in Orangensaft


Unterstützung und Regeneration für die Leber
Entgiftet, hilft neue Zellen zu bilden, fängt Radikale ab und aktiviert den ganzen Stoffwechsel.
Geben Sie 4-5 EL Artischocken-Frischpflanzensaft (Reformhaus) in etwa 200 ml frisch gepressten Orangensaft.
Schluckweise trinken und gut kauen  Wink (d.h. lange im Mund hin und her bewegen)

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Efeu – ein Kletterkünstler gegen Husten


EfeuJetzt im Winter merken wir erst so richtig, wie viel Efeu in unseren Wäldern wächst. Mit
seinen immergrünen Blättern verwandelt er den Waldboden in einen grünen Teppich
und umarmt jeden Baum, der sich ihm in den Weg stellt – manchmal Jahrhunderte
lang. Dieses Grün gilt seit alten Zeiten als Symbol für die Unsterblichkeit des
Lebens und der Liebe. Bei seinem Anblick wundert es nicht, dass Efeu zu der Familie
der „Kraftwurzelgewächse“ (Araliaceae) gehört, denn seine Haftwurzeln machen aus ihm
den einmaligen Kletterkünstler.

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Bitterstoffe aus Pflanzen machen gesund. Das erfährt, wer es ausprobiert!

Elixiere Hier das Rezept für das Bitterelixier in Kurzform:
Vermischen Sie in einem 1Liter Schraubdeckelglas folgende getrocknete Pflanzenteile:
10g Löwenzahnwurzel- und Kraut,
10g Engelwurzwurzel,
10g Wegwartenwurzel,
10g Schafgarbenkraut,
 5g Wermutkraut,
etwa 5g frische Ingwerwurzel in Scheiben,
die klein geschnittene Schale von 1 unbehandelten Orange.
Alles zusammen übergießen Sie mit 0,7 L 40%igem Alkohol, verschließen die Flasche gut und schütteln täglich um. Nach 4 Wochen filtrieren Sie diesen Ansatz durch einen Kaffeefilter ab, füllen ihn in dunkle Fläschchen und bewahren ihn kühl auf. Ihr eigenes Bitterelixier ist fertig.
Nehmen Sie 1/4 Std. vor dem Essen etwa 1/2 Teelöffel voll.
Gute Gesundheit!

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Tausendgüldenkraut, ein Tausendsassa.
Centaurium erythreae, Enziangewächse

TausendgüdenkrautDas Tausendgüldenkraut ist in Europa nicht sehr häufig und steht unter Naturschutz. Es wächst auf lehmigem, verdichteten Böden an Wiesen, Weg- und Waldrändern. Der vierkantige, zähe Stängel, wird bis zu 40 cm hoch und trägt ein Büschel sternförmiger rosaroter Blüten. Sie sind von bestechender schlichter Schönheit und sehen aus wie kleine Enziane, mit denen sie verwandt sind. Tausendgüldenkraut blüht bei sonnigem Wetter von Juli bis September. Verwendet wird das gesamte Kraut mit Blüten.
Diese Pflanze hat ihren Namen von einem griechischen Zentauren, der die eitrigen Wunden an seinen Pferdebeinen mit Tausendgüldenkraut geheilt haben soll. Erythros ist das griechische Wort für rot und bezieht sich sowohl auf die Blütenfarbe, vielleicht auch auf die Wirkung bei Hautausschlägen.

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Heilpflanzen bei BluthochdruckMistel
Bei fast 90% aller Hypertonien ist die eigentliche Ursache unbekannt. Hier spricht man von einer so genannten „essentiellen Hypertonie“. Ein zu hoher Blutdruck gilt als ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung der kardiovaskulären Erkrankungen. Deswegen ist es wichtig, hier mit Heilpflanzen rechtzeitig regulierend einzugreifen, bevor stärkere Medikamente notwendig werden. Genauso wichtig ist es, den psychischen Hintergrund zu erforschen und den zu „hohen Druck“ im täglichen Allerlei zu erkennen und möglichst abzubauen. Entspannungsübungen, typgerechte Ernährung und tägliche moderate sportliche Bewegung sind ganz wichtig, um ins innere Gleichgewicht zu kommen und auch dort zu bleiben. Dabei helfen oft schon beruhigende Pflanzen wie Baldrian, Lavendel oder Melisse

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Kräuter, die Frauen gut tun Göttin
Wohl seit Urzeiten haben Frauen bei den Pflanzen der Natur Hilfe gefunden für ihre „Frauenprobleme“.
Kräuter aus unserer heimischen Umgebung können Blutungen anregen oder stillen, Entzündungen und Krämpfe lindern, Zyklusstörungen regulieren, Geburt und Stillzeit begleiten und - nicht zuletzt - durch die Wechseljahre führen....  
Das Wissen um die Wirkungen der Pflanzen war Teil der weiblichen Tradition. „Was unsere Großmütter noch wussten“ lassen wir heute wieder aufleben. Vieles ist überliefertes Heilpflanzenwissen, vieles bestätigt die moderne Phytotherapie.

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Kräuter, die das Fasten begleiten
Brennnessel
Fasten ist wellness für den Darm und Entlastung, Entgiftung, Entsäuerung und Erholung  für den Körper.
Egal für welche Art zu fasten Sie sich entscheiden, immer ist es wichtig, viel zu trinken. 3 Liter pro Tag sollten es mindestens sein. Das unterstützt die Reinigung und Entgiftung des Körpers über Niere, Leber, Darm und Haut. Mindestens 2 Liter davon können dünne Kräutertees sein.

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Was tun, wenn die Gans zu fett, der Nachtisch zu gut, die Plätzchen einfach unbeschreiblich waren – und jetzt der Bauch drückt?
Es gibt mehrere Möglichkeiten:
Vorher die Verdauungssäfte zum Sprudeln bringen – mit einem Bitterstoff-Tee,
mittendrin einen verdauungsfreudigen Zwischengang einlegen,
oder hinterher den – diesmal ungewöhnlichen - Digestif genießen.

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Baldrian, Valeriana officinalis Baldrianblüte
Valere bedeutet Gesundsein, sich wohl fühlen. Officinalis besagt, dass der Baldrian eine seit Alters her geschätzte Heilpflanze ist.
Alle Menschen kennen den Baldrian zumindest in Tropfen oder Tablettenform. Doch kaum einer erkennt die Baldrianpflanze, wenn sie im Juni weiß blühend vom Straßenrand aus für Verkehrsberuhigung sorgt. Die meisten denken, Baldrian ist nur ein Schlafmittel, doch Baldrian hat noch viele andere Qualitäten.


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Heilpflanzen für Herz und KreislaufHerzgespannkraut
Herzerkrankungen sind häufig eine körperliche Reaktion auf den modernen, hektischen, leistungsorientierten Alltag, der nur allzu oft an den wirklichen Bedürfnissen des Herzens vorbei geht. Heilpflanzen stärken und unterstützen das Herz und helfen, die Stimme des Herzen besser wahrzunehmen und einen herzgesunden Lebenswandel zu führen. 

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LavendelBlütentrunk - nicht nur im Mai - Die Heilkraft der Blüten

Fangen Sie doch einfach jetzt im Mai, wenn alles so schön blüht, diese Blütenpracht in einem Maitrunk ein. Alles, was Sie dazu brauchen, ist eine Flasche guten Weißweins und je eine kleine Hand voll frischer Blüten aus dem Garten oder vom Spaziergang mitgebracht. Alles zusammen geben Sie in einen Kochtopf und erhitzen es bis kurz vorm Sieden. Danach wird sofort abgesiebt. Lassen Sie den Wein auf Trinktemperatur abkühlen und genießen ihn anschließend auf der Terrasse.

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Lavendel
Jeder zweite Deutsche glaubt „wetterfühlig“ zu sein. Die verschiedensten Beschwerden stellen sich dabei ein: Kopfschmerzen, Migräne, Kreislaufstörungen, Gliederschmerzen, Narbenschmerzen, Schlafstörungen, alte Verletzungen machen sich wieder bemerkbar. Oder auch einfach Erschöpfung. Diese Symptome sind von Mensch zu Mensch verschieden.

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Heilpflanzen bei Arthrose und degenerativen Gelenkerkrankungen

Bei der Behandlung der Arthrose mit Heilpflanzen müssen wir vier verschiedene Wirkungsrichtungen beachten: die Anregung der Nieren, die Kräftigung des Bindegewebes, das Vermeiden von Entzündungen und die Förderung der Durchblutung.


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ARD-Büffet 12. Januar 2009

Die Ringelblume ist die Heilpflanze des Jahres 2009. Sie wurde gewählt vom Naturheilverein Theophrastus, u.a. weil „ihre medizinischen Wirkungen wissenschaftlich bestätigt sind und sie darüber hinaus durch ihre sonnige Ausstrahlung und Lebenskraft besticht“.
Ihren Namen erhielt die Ringelblume nach den ringförmig gekrümmten Früchten, die für ihre Verbreitung sorgen. Nach den Farben der Blüten wurde sie „Morgenrot und Abendrot“ genannt.

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Granatapfel – zum Gesundbleiben. 

Ein Granatapfel ist ein Symbol für Fruchtbarkeit, ewige Jugend, Schönheit und Liebe. Er ist die Frucht der Aphrodite. Ihre römische Schwester Venus selbst soll den Baum einst gepflanzt haben. Und vielleicht war es ein Granatapfel, mit dem Eva im Paradies den Adam verführte. Mit unserem Apfel hat er nur die Form gemeinsam. Beim Aufschneiden sehen Sie die vielen Samen darin, bis zu 800 können es sein. Kein Wunder, dass er ein Symbol war für Fruchtbarkeit. Noch heute werden auf Zypern einem frisch verheiratetem Paar Granatäpfel vor die Tür geworfen. Je mehr Samen aus der aufgesprungenen Frucht quellen, umso größer soll der Kindersegen sein.

granatapfel

 

So essen Sie den Granatapfel

Am besten halbieren Sie die Früchte horizontal, ritzen die äußere harte Schale an den dünnen Häutchen ein und biegen die Frucht sternförmig auf. Ziehen Sie die weißen, gerbsäurehaltigen Trennwände vorsichtig

ab, sie schmecken bitter. Löffeln oder lutschen Sie die frei liegenden roten Beeren.

Mit einer Zitruspresse können Sie die halbierten Früchte auch entsaften.

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„Gesund durch den Herbst mit der Kraft der Natur“

Wenn die Tage kürzer und kälter, die Nächte feuchter werden, gilt es dem Körper bei dieser Umstellung zu helfen und ihn gesund zu erhalten. Dazu gehört tägliche Bewegung an frischer Luft – bei jedem Wetter! Wichtig dabei ist, Kopf und Füße warm zu halten. Ihre Spaziergänge können Sie gleich nutzen, um  in der Natur Früchte zu sammeln, die reich an Vitamin C sind. Dazu gehören Hagebutten, Sanddorn, Schlehen und Ebereschen. Sie enthalten relativ sogar mehr Vitamin C als Zitronen. Zum Vergleich: 3 frische Hagebutten enthalten genauso viel Vitamin C wie eine ganze Zitrone! Genau dieses Vitamin C braucht Ihr Immunsystem jetzt in erster Linie.

In der "natürlichen Verpackung" der Herbstfrüchte kann Ihr Körper Vitamin C besonders gut aufnehmen. Vielleicht haben Sie sogar Lust und Zeit, mal wieder selbst ein Mus aus Hagebutten, Sanddorn oder Schlehen zu machen.

Das Video vom SWR-Fernsehen über Heilpflanzen zur Stärkung des Immunsystems gibt es hier bei youtube.

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Die Rose als Heilpflanze in der Geschichte
Als Königin der Blumen und Botschafterin der Liebe ist sie jedem bekannt. Rose
Sie auch als Heilpflanze zu nutzen erscheint ungewöhnlich, doch eigentlich wissen wir alle, dass allein der Duft einer schönen Rose augenblicklich tröstet, versöhnlich stimmt und das Herz erfreut. Dieser erste heilende Effekt ist sofort zu spüren, noch bevor die Wirkung auf den Körper eintreten kann.
Rosen werden als Heilpflanzen genutzt seit es Menschen gibt. Die ältesten Spuren von Rosen sind 40 Millionen Jahre alt.
In China, im Ayurveda Indiens, in Persien, Griechenland und Rom ist die wilde Rose bereits seit Jahrtausenden im Arzneischatz enthalten.
Allerdings wurden meistens die Früchte, die Hagebutten, verwendet. Man kochte sie als Brei bei "Bauchfluß" und Durchfall. Die Perser waren große Kenner der Rosen und verstanden die Kunst, sie zu veredeln.
Bereits im 8. Jahrhundert nach Christus gab es in Persien einen blühenden Handel mit Rosenöl und Rosenwasser.

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Lavendel Seine Heimat ist der Mittelmeerraum, aber er gedeiht auch in unseren Gärten, wenn wir ihm ein sonniges Plätzchen geben: der Lavendel. Jetzt, im Juli, steht er in voller Blüte.

Um Lavendel als Heilpflanze kennen zu lernen, brauchen wir nur seinem Duft zu folgen.
Lavendel ist ein wahres Heilmittel für das Nervensystem.
Lavendel beruhigt, entspannt und wirkt krampflösend. Das liegt an den Inhaltsstoffen, die in den ätherischen Ölen des Lavendels und damit auch in seinem Duft enthalten sind.
Lavendelduft ist zum Beispiel ein wunderbares pflanzliches Kopfschmerzmittel.

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Die Heilkraft der Schafgarbe
Die Schafgarbe ist eine richtige Powerpflanze! Jetzt im Hochsommer steht sie in voller Blüte und enthält auch die meisten Wirkstoffe.
Ihre vielfältige Heilkraft verraten die zahlreichen Namen, mit denen die Schafgarbe benannt wird. "Garbe" leitet sich von einem altdeutschen Wort ab und bedeutet "die Heilende".
Sehr poetisch - und auf die Göttin der Liebe bezogen - ist auch der Name Augenbraue der Venus", den die Schafgarbe wegen ihrer fein ziselierten Blätter, die wie Augenbrauen geschwungen sind, trägt.

Eine anderer Name für Schafgarbe kommt aus Österreich: dort heißt sie "Bauchwehkraut". Schafgarbe enthält Bitterstoffe. Diese Bitterstoffe regen die Tätigkeit besonders der Galle, aber auch von Leber, Magen und Bauchspeicheldrüse an, so dass ein Schafgarbentee die Verdauung fördert und durch die krampflösende und entzündungshemmende Wirkung des ätherischen Öls verschwinden Bauchschmerzen und Blähungen.

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Auf der Pizza haben wir ihn sicher alle schon mal gegessen – den Oregano. Aber er ist nicht nur ein würziges Küchenkraut, sondern auch eine Heilpflanze. "Origanum" leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet soviel wie "Bergzierde". Seine Heimat ist der gesamte Mittelmeerraum, doch auch im Süden Deutschlands wächst er wild. Der deutsche Name für Oregano ist "Dost", ein altes Wort für "Strauß oder Büschel". Oregano kann man auch bei uns gut in den Garten oder auf den Balkon setzen, wenn er sonnig genug ist.


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Kastanienfrüchte Warum heißt die Rosskastanie eigentlich "Rosskastanie"?

Weil man Kastanien in früherer Zeit an Pferde, also Rösser, verfüttert hat, wenn sie unter Husten und Atemnot litten - daher der Name „Rosskastanie". Sie wurden auch vorwiegend als Tierfutter genutzt. Zwar gab es den Brauch, immer eine Rosskastanie in der Hosentasche mit sich zu tragen, weil das vor Rheuma schützen sollte, doch als richtige Heilpflanze für den Menschen wurde die Kastanie erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt.

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Bade-Utensilien Badezusätze selbst gemacht - einfach und gesund

Warmes Wasser lockert die Muskeln, die Atmung wird tiefer - der Körper ist in seinem Element und Entspannung ist die Folge. Der große Vorteil von selbst gemachten Badezusätzen: man weiß, was drin ist. Gute Pflanzenöle (Sonnenblumenöl, Distel- oder Olivenöl), Milch, Sahne und Honig sind in jedem Haushalt vorrätig; Kräuter aus dem Garten wie Thymian, Oregano und Salbei sind vielleicht auch noch da und ein paar ätherische Öl für den feinen Duft kommen aus dem Fachhandel.
In vielen fertigen Badezusätzen sind Polyäthylenglykole enthalten, die den Schaum produzieren; erster Nachteil: sie trocknen die Haut sehr aus, zweiter Nachteil: sie können Stoffe aus dem Badezusatz in den Körper einschleusen, die nicht vertragen werden. Auch sind in vielen Badezusätzen synthetisch hergestellte Duftstoffe, auf die man allergisch reagieren kann oder waschaktive Substanzen, die ebenfalls die Haut austrocknen können.

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Pomeranze oder BitterorangeZitrus

Die Urform aller Zitrusarten ist die sogenannte Pomeranze oder Bitterorange.
Alle Züchtungen sind aus ihr hervorgegangen. Ihre Schalen kennen Sie sicher alle, denn daraus wird das echte Orangeat zum Backen hergestellt. Die Pomeranze ist als einzige Vertreterin der Zitrusfrüchte noch im offizinellen Arzneischatz enthalten. Es heißt wirklich "offizinell", leitet sich ab von dem Verkaufsraum in der Apotheke, der "Offizin" heißt.

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