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Gesundheitliche Wirkung

Im alten China erhielten Ärzte und Heilkundige nur dann ihr Honorar, wenn sie die Gesundheit ihrer Patienten aufrecht erhielten! Ihre Aufgabe war es, für das Wohlbefinden ihrer Patienten zu sorgen und zu verhindern, dass sie krank wurden. Auch heute basiert die Asiatische Medizin vor allem auf Maßnahmen, die das "Chi" - die Lebensenergie - stärken und ins Gleichgewicht bzw. in Fluss bringen.
So ist auch Ginseng keine Arznei gegen bestimmte Leiden, sondern ein Mittel für Gesunde, um die Lebenskraft zu erhalten.
Ginseng ist ein so genanntes "Adaptogen" - "adaptare" bedeutet anpassen. Ginseng hilft dem Menschen, sich an äußere und innere Belastungen anzupassen. Ginseng unterstützt den Organismus darin, sich auf wechselnde Außenreize leichter einstellen zu können, z.B. auf Kälte oder Wärme, aber auch auf Stress - eine wichtige Voraussetzung, um gesund zu bleiben. Gleichzeitig passt sich Ginseng in seiner Wirkung der jeweiligen Befindlichkeit im Organismus desjenigen an, der ihn einnimmt. Wenn jemand angespannt und nervös ist, wirkt Ginseng beruhigend, ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Ist jemand erschöpft und antriebslos, bringt Ginseng neue Energien.
Ist der Blutdruck zu hoch oder zu niedrig, so korrigiert Ginseng diesen Wert auf die goldene Mitte. Bei einem Menschen ohne Blutdruckprobleme bleibt eine solche Wirkung aus. Ähnliches geschieht mit dem Blutzucker - leichte Schwankungen werden vom Ginseng ausgeglichen. Ginseng stabilisiert die Herzkraft und hält die Gefäße flexibel.
Obendrein hat Ginseng Radikalfängereigenschaften, das heißt, dass er den Körper vor schädigenden Umwelteinflüssen schützt - wichtig, um Alterserscheinungen vorzubeugen. Nicht zu vergessen ist die Kraft von Ginseng als "Liebeswurzel", die schon in alten Zeiten gerühmt wurde.
Ginseng stärkt unser seelisches Gleichgewicht, fördert Konzentration und Gedächtnisleistung, hilft, mit Stress besser umzugehen und fördert die Regeneration. In den Wechseljahren hilft Ginseng, die Hormonumstellung leichter zu verkraften.

 

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Inhaltsstoffe von Ginseng

Nachgewiesen hat man rund 150 verschiedene Inhaltsstoffe. Wichtigste Bestandteile sind seifenähnliche Verbindungen, sogenannte Ginsenoside. Das lässt sich leicht erkennen, wenn man pulverisierten Ginseng in Wasser schüttet: es entsteht ein Schaum, wie wir ihn von Seife kennen.
Pflanzen bilden Seifenstoffe, um Infektionen und Schädlinge abzuwehren. Je älter eine Ginsengpflanze ist, umso mehr dieser "Seifen-Schutzstoffe" (Ginsenoside) enthält sie. Sie sind besonders in den Nebenwurzeln zu finden. Daher ist der Wirkstoffgehalt einer Wurzel umso höher, je mehr feine Haar- und Nebenwurzeln vorhanden sind.
Außerdem enthalten Ginseng-Wurzeln Mineralstoffe wie Natrium und Magnesium, Kalium und Kalzium; Spurenelemente wie Selen und Eisen, Mangan und Zink, Molybdän, Vanadium und Germanium – und noch mehr; Vitamine der B-Gruppe einschließlich B12. Wertvolle Aminosäuren, ätherisches Öl, Fette und Zucke runden das Bild ab.

 

Anwendungsmöglichkeiten

Wenn Sie eine Ginseng-Kur machen wollen, sollte diese etwa 100 Tage dauern.
Empfohlen wird, dabei täglich 1 Gramm Ginseng zu sich zu nehmen - bei erhöhten seelischen oder körperlichen Belastungen können Sie auf maximal 2 Gramm pro Tag erhöhen.
Wenn Sie in den vollen Genuss aller Inhaltsstoffe des Ginseng kommen möchten, sollten Sie getrocknete Ginseng-Wurzeln einfach kauen. Dazu können die Stückchen etwa erbsengroß sein. Das schmeckt zwar zu Beginn ein bisschen bitter, doch dann kommt die Süße durch, ähnlich wie bei Lakritz. Je länger die Wurzel eingespeichelt wird, umso mehr Inhaltsstoffe werden vom Körper aufgenommen. In Asien ist es weit verbreitet, auf einem Ginseng-Wurzel-Stück lange herum zu kauen – so wie bei uns auf Kaugummis. Die weichen Faserreste können Sie am Schluss einfach runterschlucken.
Eine Alternative zum Kauen der Wurzel ist die Aufnahme von hochdosiertem Ginseng-Extrakt, der in Kapselform angeboten wird. Wenn Ihnen das Schlucken der Kapseln unangenehm ist, können Sie diese auch öffnen und das Pulver so zu sich nehmen.
Ginseng-Pulver kann auch in Mineralwasser und Tee eingerührt werden. Dazu sollten Sie wasserlöslichen Extrakt verwenden, der aber sehr viel teurer ist.
Geben Sie etwa einen halben Teelöffel auf etwa 200 ml Wasser, verdünnten Fruchtsaft oder auf 1 Tasse heißes Wasser bzw. Tee. Morgens nach dem Frühstück 1 Tasse trinken, das bringt Schwung für den Tag.

 

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Äußerliche Anwendung von Ginseng

Es gibt Ginseng-Pflegeprodukte von Shampoo über Tagescreme bis Körperöl - lassen Sie sich im Fachhandel beraten. Sie können aber auch selbst experimentieren:
Zur Herstellung einer eigenen Ginsengcreme brauchen Sie:
  • einen Tee aus 2 Teelöffel Ginsengwurzel in 100 ml Wasser, der mindestens 10 Minuten gezogen hat.
  • 50 Gramm Eucerin anhydricum aus der Apotheke
  • 2 Teelöffel Mandelöl
  • 2 Teelöffel Jojobaöl
  • etwa 1ml Vitamin E (ca. 2 Kapseln)
  • einige Tropfen echtes ätherisches Öl der Bergamotte Geben Sie in eine kleine Schüssel 50 Gramm Eucerin anhydricum und verrühren Sie es mit je 2 Teelöffeln Jojobaöl und Mandelöl sowie mit dem Inhalt von 2 Kapseln Vitamin E. So entsteht die sogenannte „Fettphase“ dieser Salbe. Bei fortwährendem Rühren arbeiten Sie jetzt die sogenannte „Wasserphase“ ein: Geben Sie insgesamt 50 ml des Ginsengtees hinein, er kann ruhig noch warm sein. Zum Schluss geben Sie noch 7 Tropfen ätherisches Bergamotteöl hinzu. Füllen Sie die Salbe in kleine Döschen, die Sie kühl und dunkel aufbewahren. Nach Anbruch sollten Sie die Salbe zügig aufbrauchen, da keine Konservierungsmittel enthalten sind. Verschlossen und nicht angebrochen ist sie mindestens ein halbes Jahr haltbar.
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"Meine PflanzenManufaktur" steckt voller nützlicher (und unnützer ;-)) Dinge, die unsere Vorfahren aus Pflanzen hergestellt haben und die wir auch heute noch ganz leicht selber machen können. Das macht Spaß und ist eine ganz besondere Art von Entschleunigung.

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Altbekanntes und Zukunftsweisendes über Bäume aus der Sicht von drei Autoren: Kulte und Sagen (erzählt von Vera Zingsem), Traditionelles Heilwissen (ausgegraben von Ursula Stumpf), Wissenwertes und Überliefertes (neu belebt von Andreas Hase).

Mythische Bäume -

Alte Pflanzengötttinnen mit neuem Schwung! Das Buch wurde neu aufgelegt und erweitert durch 18 Pflanzen, die uns aus dem Stadtpflaster entgegen wachsen. Monat für Monat gibt es auch mitten in der Stadt neues, frisches Grün, das beachtet werden will. Es erzählt gerne etwas über sich selbst und seine Kräfte. Und findet immer wieder die Verbindung mit einer Göttin dieser Welt.

Pflanzengöttinnen und ihre Heilkräuter

Hier sind die Fotos von Lammas

Lammas 2017